Die Welt muss gerettet werden. Von jedem Einzelnen von uns. Oder vor jedem einzelnen von uns? Auf der Bühne begegnet uns mit Tobias Sudhoff einer dieser Helden des Alltages, die ständig mit sich selber hadern, die wegen der eigenen Gedanken ins Straucheln geraten und schliesslich über die eigene Courage stolpern. Ein tragischer Held, ein Ikarus, der erkennt, dass er den eigenen Idealen nicht entspricht, nur weil er auch ein bisschen leben will – die Sonne verbrennt den Wachs seiner Wünsche und so ist der Sturz, den manch einer Leben nennt, vorprogrammiert. Doch eine gesunde Portion Optimismus hält den Flieger auf Kurs, unser Ikarus pfeift seine Lieder gegen den Wind. Pfeifen und straucheln Sie mit!
Sudhoff ist „ein Voyeur des alltäglichen Wahnsinns, wie es sie nur selten gibt“ (Hannoversche Allgemeine), sein „herausragendes komödiantisches und musikalisches Können“ (Badischer Kurier) kann Zwerchfellkrämpfe verursachen – und schon im nächsten Moment führt er das Publikum „auf magische Weise durch betörend schöne Melodien“ (Lippescher Anzeiger) und rührt die Herzen der Menschen an mit Alltagsgeschichten, die wir übersehen wollen, weil die Wirklichkeit manchmal zu sehr schmerzt. „Ein musikalischer Entertainer, ein existentialistischer Clown, wie es ihn noch nie gab“ (Ruhrnachrichten) – der den Menschen Ohren und Herz öffnet.
Tobias Sudhoff (Gesang, Vibraphon, Piano) und Klaus Benson (Contrabass)
Regie: Ullrich Thon
Musikalische Leitung: Lis Harting
Supervision: Markus von Hagen
Photoartwork: Osnafoto / Andre Wohlgemuth