Seit 10 Jahren existiert nun diese Band zusammen mit Knut Kiesewetter und Herb Geller – und seit 50 Jahren steht mit Knut einer der wichtigsten Figuren der deutschen Musik auf der Bühne. Und so erscheint bei Membram records anlässlich dieses 50jährigen Bühnenjubiläums eine große Compilation von Jazz-aufnahmen mit Knut Kieswetter. Und ich bin stolz, dass ich mit dieser Band auf der 4CDs umfassenden Compilation mit einigen Titeln vertreten bin. Übrigens nicht nur für jeden Nostalgiker unter den Jazzfreunden sei diese CD-Ausgabe wärmstens empfohlen: Knuts Stimme und seine Musikalität zeugen hier wieder von seiner Ausnahmestellung unter den deutschen Musikern.
Große Teile unserer Live-Aufnahme aus dem Amphitheater des New living homes sind übrigens bei Membran music herausgekommen als Teil der CD : Knut Kiesewetter – 50 years live on stage“ (Im Handel erhältlich). Jetzt folgt im Jahr 2011 ein CD des kompletten Liverecordings – darum immer schön auf dieser Homepage nachschauen, wann wir den Release machen – oder noch besser: einfach für den Newsletter eintragen! Die hamburger Aufnahme ist wirklich etwas besonderes geworden, nichts zuletzt wegen der tollen Atmosphäre eines Live-Recordings sondern auch, weil wir auf dieser CD eine der aufregensten Versionen eines meiner absoluten Lieblingslieder hinbekommen haben: Stella by starlight. Wer diese Version gehört hat soll doch noch einmal sagen, Knut wäre nur ein Traditionalist
Hier noch ein paar Presse-Infos zur Band mit der Besetzung Knut Kiesewetter (trb/voc) Herb Geller (asax), Mile Miletschus (dr), Ivo Kassel (ba) und meiner Wenigkeit am Piano.
“Der hamburger Sänger und Posaunisten Knut Kiesewetter ist einer der populärsten Musiker Deutschlands. Er studierte in Hamburg und Lübeck Musik. Schon mit 19 kamen die ersten bundesweiten Erfolge und Jazzpabst H.J.E. Behrendt widmete diesem unkonventionellen Talent zwei TV-Sendungen. Schnell ging die Karriere steil aufwärts. Neben 10 (!!) Jazz Polls der deutschen Plattenindustrie und dem europäischen Jazz Poll (der franz. Blue Note) wurde er bekannt durch eigene TV-Sendungen („Hits a gogo“,“Studio B“,“Sonntagskonzert“ uva.) und seine norddeutschen Lieder („Lieder vom Fresenhof“). Kiesewetter arbeitete mit mehr bekannten Jazzgrößen als irgendein anderer deutscher Musiker: Chris Barber, Albert Mangelssdorf, Herb Geller, Paul Kuhn, Joe Zawinul, Niels Henning Oersted Pedersen, Kenny Clarke, Charlie Antolini, Charlie Mariano, Count Basie Big Band, Bill Ramsey, Gitte Henning uva. Nun ist er endlich wieder unterwegs – mit seinem alten Freund: Dem Jazz. Und mit ein paar weiteren Freunden:
Dem Saxophonisten Herb Geller (asax). Geller gehört zu den weltbekannten Ikonen an seinem Instrument, der letzte aus der Riege großer L.A. Szenestars der 50er. Dort spielte er beim Joe Venuti´s orchestra und der Shelly Manne BB sowie dem legendären Art Pepper („Pepper and eleven“). Anfang der 50er siedelte er ins brodelnde New York, wo er mit Chet Baker, Clifford Brown und Max Roach und besonders mit Benny Goodman zu sehen war. Nach Stationen in Brasilien zog es ihn nach Europa. Dort ist er heute Professor für Musik an der Universität Hamburg. Am Klavier sitzt der junge Münsteraner Jazzer und Kabarettist Tobias Sudhoff. Ergänzt werden die drei von einer fantastischen Rhythmusgruppe mit dem Hamburger Urgestein Mile Miletscho (dr) und dem dortmunder Bassist Ivo Kassel (ba).“